
In den vergangegen Tagen war ich zusammen mit Paul McClean von BBC Radio unterwegs auf Planet C
In den vergangegen Tagen war ich zusammen mit Paul McClean von BBC Radio und Rich Hilton, meinem Experten für alles, unterwegs auf Planet C. Den Begriff Planet C hatte ich einst ins Leben gerufen, als ich damals an Krebs erkrankt bin. Das tägliche Laufen und Spazierengehen spielt seitdem eine ganz wichtige Rolle innerhalb meiner Selbsttherapie. Einerseits hält es mich dauerhaft fit und ist andererseits die einzige Zeit des Tages, in der ich voll und ganz mit mir selbst beschäftigt kann. Während ich so unterwegs bin trage ich allerdings nie einen MP3-Player mit mir, denn in meinem Kopf läuft ständig irgend ein Song - und die Musik, die mir dabei durch den Kopf geht, wird meistens von den Dingen beeinflusst, die mir auf meiner Strecke begegnen.
Im Laufe der letzten 21 Monate war es nun erst das zweite Mal, das mich jemand auf meinem täglichen Spaziergang begleitet hat. Der Journalist Paul McClean hatte mein Buch "Le Freak" gelesen und mich vor Kurzem in Belfast dazu interviewt. Nun wollte er unbedingt mit eigenen Augen die einzelnen Stationen meines ehemals wilden Lebens sehen, und mich durch mein heutiges Leben begleiten. Bevor wir uns auf den Weg machten, meinte ich noch zu ihm "Es wird wahrscheinlich nicht einfach, mir bei all den Eindrücken und Sehenwürdigkeiten heute zu folgen - schließlich weiß ich über jede einzelne Straße in New York City irgend eine Rock-n-Roll story zu erzählen".
Los ging´s in der 125. Straße - also direkt beim Apollo Theater. Damals in den 70er Jahren gehörte ich zur hauseigenen Band dieses Theaters und durfte zusammen mit einer schier endlosen Anzahl von musikalischen Schwergewichten auftreten: Parliament, Funkadelic, Betty Wright, Aretha Franklin und Screaming Jay Hawkins, um nur einige davon zu nennen. Dann gingen wir weiter Richtung Osten, bis wir plötzlich vor Randall´s Island standen und ich mich erinnerte, dass ich Jimi Hendrix hier zum letzten Mal live spielen sah. Als wir uns dem Büro von Ex-Präsident Clinton an der Ecke 125th St. & 7th Avenue näherten, sagte uns jemand, dass wir gerade Paul Simon verpasst hätten, der vor gut einer Stunde dort vor Ort gewesen war. Mit Paul verbindet mich schon eine jahrelange Freundschaft und viele gemeinsame Projekte.
Danach bogen wir ab und gingen direkt runter entlang der 7th Avenue bis zu der Stelle, an der damals das ehemalige Hauptquartier der Black Panther Partei von Harlem stand. Auf unserem Weg begrüßte mich plötzlich ein Polizeibeamter mit meinem Namen, so dass wir kurz ein paar Worte wechselten und uns über dies und das aus der Musikbranche unterhielten. Als ich in den 60er Jahren noch zu den Black Panthern gehörte, wurde ich von einer Spezialeinheit der Polizei, die damals "Tactical Police Force" oder kurz gesagt TPF hieß, noch ganz anders "begrüßt". Diese Polizeieinheit gibt´s heute längst nicht mehr, und wo damals das Hauptquartier der Black Panther stand, steht heute nur noch ein Schönheitssalon. (Fortsetzung folgt: Unterwegs auf Planet C mit der BBC.)

Er wollte unbedingt mit eigenen Augen die einzelnen Stationen meines ehemals wilden Lebens sehen, und mich durch mein heutiges Leben begleiten

Los ging´s in der 125. Straße beim Apollo Theater

Im Apollo spielte ich zusammen mit Betty Wright

Damals trat ich auch zusammen mit Screaming Jay auf

Im Apollo spielte ich auch zusammen mit Funkadelic

Jimi Hendrix - nur wenige Monate vor seinem Tod sah ich ihn noch live auf der Bühne

Ex-Präsident Bill Clinton in Harlem

Paul Simon & ich bei einem Auftritt anlässlich meiner Foundation Gala

Der Oscar-nominierte Regisseur und Buchautor Jamal Joseph im Alter von 16 Jahren vor dem Hauptquartier der Black Panther Partei

Auf unserem Weg begrüßte mich plötzlich ein Polizeibeamter mit meinem Namen, so dass wir uns kurz begrüßten und über dies und das aus der Musikbranche unterhielten

In Polizeigewahrsam - ich bin der 5. von unten - damals trug ich noch eine Brille mit einem Metallrahmen - Jamal kam danach ins Gefängnis - Panther 21

Wo damals das Hauptquartier der Black Panther stand, steht heute ein Schönheitssalon

Ich hatte ein paar Kollegen eingeladen, um ne Runde abgefahrene Dance Music zu spielen
Am 13. Juli 2012 hatte ich ein paar Kollegen nach Montreux eingeladen, um mit mir ne Runde abgefahrene Dance Music zu spielen.
Abgefahrene Fotos von Alexandre Guidetti

Ich am frühen Morgen

Meine Gitarre "The Hitmaker"

Scarlett Etienne

Johnny Marr

Ultra Nate beim Auflegen

CHIC's Don Harris und Bill Holloman

Alison Moyet

CHIC's Selan

La Roux's Elly Jackson

CHIC's Ralph Rolle

Mark Ronson

CHIC's Kimberly Davis

Folami

Taylor Dayne

Die Leute gingen auf der Bühne ab zu CHIC´s abgefahrener Dance Music

Mein Freund Stevie Ray Vaughan, eine echte Gitarristen-Legende
Die 70er und 80er Jahre waren vor allem bekannt durch ihre wilden Jet-Set Parties. Das Leben in den zahlreichen Disco-Clubs pulsierte und prägte einen völlig neuen Lebensstil, in dem Party-Nächte in Hugh Hefner's Playboy Villa einfach das Nonplusultra waren. Aber diese Zeiten sind längst Vergangenheit, wohlgemerkt Zeiten, in denen das Leben noch in Ordnung war, also lange vor unserer heutigen Zeit mit all ihren Air Marshalls, den ganzen Schuh-Bomben Attentätern und extremen Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen.
Im Laufe meiner Karriere habe ich schier unendlich viele Bonus-Meilen eingefahren und bin mit vielen Leuten des Flugpersonals so eng vertraut, dass sie beinahe schon zu meinem engeren Freundeskreis zählen. Einer davon ist Kapitän Scott Roper von Delta Airlines. Er ist ein regelrechter Experte in Sachen Musik und spielt darüber hinaus auch noch selber Gitarre. Als wir uns zum ersten Mal begegnet sind, wußte er auf Anhieb, dass ich derjenige bin, der David Bowie's "Let's Dance" Album und "Family Syle" von den Vaughan Brothers produziert hatte.
Scott und ich kennen uns nun schon seit Jahren und urplötzlich rief er mich gestern an und meinte "Hey Nile, ich möchte mein original-signiertes Modell einer Stevie Ray Vaughan-Gitarre der "We Are Family Foundation" spenden. Die Unterschrift darauf stammt von Buddy Guy, der damals kurz vom Signieren noch zu mir sagte "Hey, die Verarbeitung ist sogar besser, als meine eigene Gitarre, da such mir am besten eine ganz besonders schöne Stelle zum Unterschreiben aus"."
Ich war total begeistert und konnte ihm gar nicht genug dafür danken. Scott hängt sehr an diesem Instrument und die folgenden Bilder sind mal wieder ein echter Leckerbissen für alle Fans von SRV #GuitarPorn.

Die 70er Jahre waren geprägt von wilden Jet-Set Parties - das hier war übrigens Hugh Hefner's Privat-Jet namens "The Big Bunny"

Kapitän Scott Roper von Delta Airlines ist ein regelrechter Experte in Sachen Musik und spielt darüber hinaus noch selber Gitarre

Stevie Ray und Jimmie Vaughan im Hintergrund während der Studioaufnahmen von "Family Style"

Bei den Studioaufnahmen von "Family Style" mit den Vaughan Bros

David Bowie, Stevie Ray Vaughan & ich

Scott's original-signierte SRV Strat. Die Unterschrift darauf stammt von Buddy Guy, der damals kurz vom Signieren noch zu mir sagte "Hey, die Verarbeitung ist sogar besser, als meine eigene Gitarre, da such mir am besten eine ganz besonders schöne Stelle zum Unterschreiben aus"

Scott hängt sehr an diesem Instrument und die folgenden Bilder sind mal wieder ein echter Leckerbissen für alle Fans von SRV #GuitarPorn

Hier spiele ich eine fabrikneue und mit Gold verzierte Strat auf dem "Family Style" Album der Vaughan Bros

Ein Tour Shirt der Vaughan Brothers

Nur ein Teil des Gitarren-Equipments der Vaughan Brothers

Noch ein paar Prachtstücke aus der Gitarrensammlung der Vaughan Brothers

Dawn Ciolfi & Scott Roper von Delta am New Yorker JFK-Airport

Einige meiner Platin-Auszeichnungen, auf denen auch Stevie Ray Vaughan spielte - Let's Dance und Family Style

Meine original-signierte Ausgabe von John Taylor's Biographie mit dem Titel "In The Pleasure Groove - Love, Death and Duran Duran"
In letzter Zeit sind so viele gute Freunde und Bekannte verstorben, dass mir mal wieder klar wurde, wie dankbar man sein darf, überhaupt noch am Leben zu sein. Einige von ihnen verstarben vollkommen unerwartet, andere wiederrum erst nach langem Kampf gegen ihre Krankheit. Ein altes Sprichwort besagt "Sobald sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue" – und genau das spiegelt sich auch in meinen Erfahrungen wider.
In dieser Woche erreichten mich unfassbar viele Anrufe, Emails und Besuche von vielen Leuten, denen ich schon seit einer Ewigkeit nichts mehr gehört hatte. Ganz besonders freue ich mich immer, wenn sich ehemalige Kollegen bei mir melden, mit denen ich früher mal zusammengearbeitet habe. Mit Künstlern gemeinsam über Monate hinweg im Studio eingeschlossen zu sein, hat schon etwas ganz Besonderes und schweißt einfach die Kameradschaft untereinander sehr fest zusammen.
Gestern Abend traf ich mich seit langer Zeit mal wieder mit meinem alten Studio-Kameraden - John Taylor von Duran Duran. Wir unterhielten uns über alles mögliche. Das Erste, was John zu mir sagte war "Dieses Treffen war schon längst überfällig".
JT hatte ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen, und das obwohl Duran Duran zu einem meiner größten Studioprojekte gehörte. Diese Woche war jedenfalls ein ausgiebiges Wiedersehen mit vielen ehemaligen Studio-Kollegen - angefangen von Madonna bis zu Adam Lambert.

John Taylor und ich im Cafe Luxembourg, in dem er mir eine Ausgabe seiner neuen Biographie überreichte

Ein Auszug aus John´s neuer Biographie mit dem Titel "In The Pleasure Groove". Ihr seht mich hier zwischen Nick & Simon in einer klassischen Weste im Michael Jackson Stil

Das Erste, was John zu mir sagte war "Dieses Treffen war schon längst überfällig"

Simon, Nick und John von Duran Duran damals im China Club

John Taylor und ich gingen damals in den 80ern ziemlich heftig ab

Ich, Mick Jagger, & John Taylor im VIP-Bereich des Limelight Clubs

John Taylor und ich

Ich und Madonna beim Live Aid - gerade kürzlich erreichte mich ein Anruf meines ehemaligen Gitarren-Technikers, mit dem ich an diesem Tag zusammengearbeitet hatte

Heute stand ich mal wieder zusammen mit Rich Hilton im Studio, mit dem ich auch Adam Lambert´s Song "Shady" eingespielt hatte

Der Sommer ist nun offiziell zu Ende und für uns Amerikaner heißt das: zurück an die Arbeit
Der Sommer ist nun offiziell zu Ende und für uns Amerikaner heißt das: zurück an die Arbeit. Was Arbeit angeht, war das wirklich der härteste Sommer meines Lebens - in diesem Sinne hat dieser Sommer für mich auch eine ganz besondere Bedeutung. Mein Leben ist für mich so was wie eine Art endlose Reise von einem Ort zum anderen, auf der sich ständig neue Türen für mich erschließen, ohne dass ich erahnen kann, was mich dahinter erwartet.
Im vergangenen Sommer spielte ich auf zahlreichen Live-Shows und stand nebenbei noch im Studio, schrieb eine Menge neuer Songs und natürlich hunderte meiner Blogs, war zu Gast auf mehreren Lesungen, stand der Presse für zahlreiche Interviews zur Verfügung und hab darüber hinaus natürlich dutzende neue Fotos geschossen. Ich weiß was es bedeutet richtig hart zu arbeiten, aber seit meiner Kreberkrankung vor ca. 2 Jahren habe ich mein Arbeitsaufkommen sogar mehr als verdoppelt. Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich viel zu beschäftigt sein werde, wenn eines Tages der Tod an meine Türe klopft.

Das war wirklich der härteste Sommer meines Lebens!!

Mein Leben ist für mich so was wie eine Art endlose Reise von einem Ort zum anderen, auf der sich ständig neue Türen für mich erschließen, ohne dass ich erahnen kann, was mich dahinter erwartet

Im vergangenen Sommer spielte ich auf zahlreichen Live-Shows

Kim & ich bei "He's The Greatest Dancer" auf Ibiza 123

Hier spiele ich den Gitarren-Part zu "Shady" zusammen mit Adam Lambert ein

Ich in einem Umhang von Pablo Picasso's Schneider's während eines Foto-Shootings mit Star-Fotograf Bruce Weber in meinem Apartment

Hier schreibe ich für einen Fan bei einer Buch-Präsentation ein T-Shirt(während sie es immer noch am Körper trägt)

Hier halte ich eine Rede in der Werbeagentur DraftFCB zusammen mit meinem Musiker-Kollegen Billy Man

Der Presse stand ich für dutzende Interviews zur Verfügung

Meine erste Mahlzeit kurz nach meiner Krebsoperation, und seitdem habe ich mein Arbeitsaufkommen mehr als verdoppelt

Letzten Sommer habe ich hunderte neue Fotos geschossen

Heute Nacht hab ich tatsächlich geträumt, dass plötzlich ein wilder Mandrill-Affe vor meinem Fenster steht
Heute Morgen riss mich ein seltsamer Albtraum aus dem Schlaf, bis mir plötzlich klar wurde, dass ich alles nur geträumt hatte. Ich träumte, dass plötzlich ein wilder Mandrill-Affe direkt vor meinem Fenster steht und wußte gar nicht, wie ich mich richtig verhalten soll: schnell meine Foto-Kamera schnappen, oder lieber um mein Leben rennen. Aber beim genaueren Hinsehen wurde mir dann klar, dass da in Wirklichkeit gar kein wilder Affe steht, der mir an den Kragen will.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging´s gleich wieder los, denn ich blickte auf die Uhr und stellte fest, dass ich viel zu lange geschlafen hatte. Schnell machte ich mich frisch und zog mir ein paar Klamotten an, schließlich hate ich einen Termin mit dem Assistenz-Dekan der Drexel University.
Erst vor Kurzem wurde mir von dieser Hochschule der Ehrendoktor-Titel verliehen. Das war wirklich eine ganz besondere Ehre für mich und ich weiß diese Auszeichnung sehr zu schätzen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie mir damals während der Verleihung ein Gedanke durch den Kopf ging "Nicht schlecht, für jemand, der schon im Alter von 7 Jahren sämtliche Rekorde in Sachen Schulschwänzen gebrochen hat".
Die Drexel University befindet sich in Philadelphia, Pennsylvania und ist gleichzeitig Standort der legendären Sigma Sound Studios, dem größten Archiv an analogen Bandaufnahmen. Dankbarerweise archivierte man dort diese ernorme Vielfalt an bedeutsamen Aufnahmen in Sachen R&B, Pop, und natürlich Dance Music, die mich bis zum heutigen Tag am Leben hält.

Schnell zog ich mir ein paar Klamotten für mein anstehendes Meeting an

Unterwegs zum Termin mit Louisa Hanshew, dem Assistenz-Dekan der Drexel University

Erst vor Kurzem wurde mir von dieser Hochschule der Ehrendoktor-Titel verliehen

Das war wirklich eine ganz besondere Ehre für mich und ich weißt diese Auszeichnung sehr zu schätzen

Nicht schlecht, für jemand, der schon im Alter von 7 Jahren sämtliche Rekorde in Sachen Schulschwänzen gebrochen hat.

Jeden Tag hält mich die Musik am Leben

Die Drexel University befindet sich in Philadelphia, Pennsylvania und ist gleichzeitig Standort der legendären Sigma Sound Studios, dem größten Archiv an analogen Bandaufnahmen

Bei einer Buchvorstellung von "Le Freak" in Belfast zusammen mit vielen neuen Freunden
Seit der Veröffentlichung meiner Memoiren "Le Freak" ist nun fast schon ein Jahr vergangen. Die Erfahrungen, die ich seit dieser Zeit erleben durfte, übertrafen alle meine Erwartungen. Insbesondere durch das Erzählen meiner Lebensgeschichte direkt vor den Lesern konnte ich eine Menge neuer Freunde gewinnen. Und diese wiederrum konnten einen Einblick bekommen, wie das Leben von damals eben abgelaufen ist, wohlgemerkt von einer Zeit, von der man meiner Meinung gar nicht genug berichten könnte. Die Musik, die Mode und der Lifestyle aus jener Zeit waren einfach fantastisch. Ich glaube, dass ich noch jede Menge Musik, Lebensfreude und Leidenschaft in mir trage und werde diesen Lifestyle auf jeden Fall bis zum letzten Tag ausleben - für mich ist das schon fast schon eine Art Verpflichtung.
Gestern erreichte mich die Nachricht, dass ein langjähriger Freund von mir, der zudem seine Krebserkrankung überwinden konnte, zwei seiner engsten Verwandten verloren hatte. "Es gibt Tage, da geht man durch die Hölle" sagte er. "Aber was soll man machen, gegen solche Dinge habe ich mittlerweile eine tiefe innere Gelassenheit entwickelt. Stets heiter und gelassen, aber niemals gleichgültig."

Kyle MacLachlan, Angela Yee, ich und Gayle King bei meiner ersten Buchvorstellung von "Le Freak"

Ich beim Edinburgh International Book Festival, wo mein Buch komplett ausverkauft wurde

Seit der Veröffentlichung meiner Memoiren "Le Freak" ist nun fast schon ein Jahr vergangen

Die Erfahrungen, die ich seit dieser Zeit erleben durfte, übertrafen alle meine Erwartungen

Habt ihr euch schon "Le Freak" geholt?

Eine original-signierte Ausgabe von "Le Freak" in einer Buchhandlung

Stets heiter und gelassen, aber niemals gleichgültig
Eine Animation der Kunstausstellung 7x7TH STREET
Vor ein paar Tagen war ich zu Gast beim Fringe Festival in Edinburgh, eines der größten Kunstfestivals der Welt. In erster Linie wurde ich dort als Buchautor eingeladen, war zudem aber auch in einer anderen Funktion als Musikkomponist tätig. So war ich Teil eines Kunstprojekts namens 7x7TH STREET. Das Projekt beinhaltete sieben verschiedene Komponisten, die mit ihrem Sound sieben verschiedene Szenen untermalen, die dann auf Häuserfassaden angebracht wurden und im Gesamtergebnis alle 7 Töne der Tonleiter darstellen sollten. Das Werk basiert auf einer Idee des belgischen Neo-Art Künstlers Jean Pierre Muller.
Meine Komposition beschäftigte sich mit dem Ton F, der durch die Farbe indogoblau dargestellt wurde. Das gesamte Kunstwerk repräsentierte die vielen verschiedenen Abschnitte meines Lebens. Die Komposition dazu dauert insgesamt etwa 11 Minuten und beinhaltet 7 verschiedene Variationen. Der Titel der Stücks lautet "Indigo F Suite" und in der heutigen Playlist hört ihr einen Ausschnitt aus der "F Jazz Blues Variation".

Hier spiele ich ein paar Jazz Tunes für die Besucher des Edinburgh Book Festivals, bevor ich etwas über meine Memoiren Le Freak erzähle

Die Info-Wand im sogenannten Indigo F house bei der Ausstellung "7x7TH STREET"

Ich im Indigo house bei der 7x7TH STREET-Ausstellung(cool, dass man hier den Fotograf in meiner Brille erkennen kann)

Bei der 7x7TH STREET

Bei der 7x7TH STREET

Beim Buchstaben I beginnt die "F Jazz Blues Variation" (Ja ich weiß, ich hätte das eigentlich durch einen extra Absatz kennzeichnen sollen)

Mr. Welsh mußte ein bißchen schmunzeln, als ich anfing "Aw Fuck Off" zu spielen, die Original-Version von "Le Freak"
Die vergangenen Tage in Edinburgh haben einfach riesigen Spaß gemacht. Ich war dort zu Gast beim Edinburgh International Book Festival, wo ich einerseits mein Buch vorstellte, zudem aber auch Teil einer Veranstaltung für Visual Arts im Rahmen des Edinburgh Arts Festivals war. Zusammen mit dem Künstler Jean Pierre Muller stellte ich ein Projekt namens 7x7 vor, eine Art Ausstellung verteilt über eine ganze Straße, zusammen mit ihm und sieben weiteren Musikern: Robert Wyatt, Archie Shepp, Sean O' Hagan, Mulatu Astatake, Kassin, Terry Riley und meiner Wenigkeit.
Es gab so viele Highlights in den letzten Tagen, dass ich ehrlich gesagt ein ganzes Buch darüber schreiben könnte, um über die ganzen fantastischen Erlebnisse von dort zu berichten. Aber da dies hier nur ein Blog ist, versuche ich euch einfach ein paar Eindrücke zu zeigen, ohne diese jetzt nach Wichtigkeit und Bedeutung einzuordnen.

Autoren-Legende Irvine Welsh interviewte mich bei der ausverkauften Buchvorstellung meiner Memoiren Le Freak

Ich im Vordergrund zusammen mit Clive Anderson bei der BBC 4 Show "Loose Ends" - Greg Proops von "Whose Line Is It Anyway" (links)

Ich mit TV-Moderatorin Sue Perkins, die mich anlässlich der "7x7TH STREET"-Ausstellung interviewte

Das war mein kleiner Bereich bei der "7x7TH STREET" - schaut euch mal das Norma Jean-Poster dort oben auf der Lenox Lounge an

Diesen Abend werde ich ganz bestimmt nicht vergessen - ich nahm meine Gitarre und der ganze Saal fing an fast jeden einzelnen Song von mit mitzusingen

Ein traumhaft schönes Mädchen aus Ibiza brachte mich auf die Idee so zu posieren

Die Schlange mit Autogrammwünschen für mein Buch war so lange, dass sogar bis nach draußen und um das komplette Gebäude herum ging

Das "7x7TH STREET" Booklet (das Foto entstand, als die Straße noch umgebaut wurde)

Bei meiner ersten Buchvorstellung spiele ich ein paar Jazz-Tunes, während die Zuschauer so langsam ihren Platz einhmen

Auf dem Weg zu seinem Platz hält ein Fan ein Plattencover von einem Bowie-Album hoch, das ich früher produziert hatte

Ich vor der "7x7" Skulptur, die mich mit meinem oldschool F Indigo-Anzug zeigt
Nach einem fantastischen Wochenende auf dem Edinburgh International Book Festival bin ich jetzt bereits wieder auf dem Heimweg. Mein heutiger Flug geht von Edinburgh nach NYC.