Tuesday, November 21, 2017

Unterwegs auf Planet C

Das ziehe ich noch durch bevor ich sterbe

2. Juni 2012


Meine erste Mahlzeit kurz nach meiner Krebs-Operation - damals hatte ich große Ungewissheit vor der Zukunft und begann wenige Tage später meinen Blog zu schreiben

Ursprünglich begann ich damals diesen Blog zu schreiben, weil mich eine große Angst vor einer ungewissen Zukunft plagte. Im Laufe meiner nun schon über 480 Blogs erfuhr ich mehr Geschichten und Erlebnisse über den Tod und über furchtbare Krankheiten, als ich mir jemals zu träumen gewagt hätte. Meistens waren es Erlebnisse von Menschen aus meinem persönlichen Umfeld, die mich immer wieder dazu ermutigten, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Gerade erst vor zwei Tagen besuchte ich meinen Hausarzt und erhielt von ihm die Diagnose, dass alle meine Bluttests positiv ausgefallen sind. Trotzdem fragte ich ihn "Ist es irgendwie möglich meinen Gesundheitszustand sogar noch zu verbessern?" - darauf meinte er "Nein, die Blutwerte sind wirklich so gut, besser geht´s gar nicht". Die Sache ist nur, genau das hatte man mir schon mal vor 19 Monaten erzählt, und einige Tage später teilte mir ein anderer Arzt mit, dass in meinem Körper ein besonders bösartiger Krebs festgestellt wurde. Nun aber, nach all den ganzen Behandlungen, mache ich mir nur noch alle 19 Tage Sorgen - nämlich dann, wenn ich mich mal wieder zum routinemäßigen Check begeben muss, um eventuelle Rückfälle festzustellen.

So konzentriere ich mich nun voll und ganz auf eine anhaltende Verbesserung meines Gesundheitszustands, damit ich mein Leben noch so lange wie möglich genießen kann. Eigentlich fühle ich mich ganz fit, aber es gibt noch Einiges zu tun, um besser in Form zu kommen - deshalb ging meine tägliche Trainings-Einheit heute mal extra etwas länger. Dieser neue Trainingsplan nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch und ich werde es deshalb aller Voraussicht nach nicht immer rechtzeitig schaffen, meinen Blog jeden Tag pünktlich um 10.50 Uhr zu veröffentlichen.

Also kein Grund zur Sorge, wenn ihr um 10.50 Uhr immer noch kein neues Blog-Update seht - mir geht´s gut, ich bin dann gerade beim Training! Den neuen Blog gibt´s dann eben kurze Zeit später. Schaut deshalb immer mal wieder rein. Für mich wird´s auf jeden Fall mal wieder Zeit, mich etwas fit zu halten. Das will ich noch unbedingt durchziehen bevor ich sterbe.

 


Ich werde immer wieder ermutigt, das Leben in vollen Zügen zu genießen


Alle meine Bluttests fielen positiv aus


Ich konzentriere mich nun voll und ganz auf eine anhaltende Verbesserung meines Gesundheitszustands, damit ich mein Leben so lange wie möglich genießen kann


Heute musste ich mich einem Cardio-Test unterziehen


Ich lief heute auf meinem Laufband, dass sogar extra etwas Steigung hat


Danach ging´s in mein Wellenbad, um auch im Wasser etwas fit zu halten


Heute mussten wir das Boot kurzzeitig an Land holen - aber das passiert natürlich nicht jeden Tag


Nach der längeren Trainings-Einheut heute, ruhte ich mich erstmal im Garten aus. Das Training kostete viel Zeit und war auch ganz schön hart, aber nur so komme ich wieder in Form

 


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Sie brachten die Bühne zum Einsturz

1. Juni 2012


Wirklich tolle Leute, sowohl vom Typ her, als auch vom Äußerlichen - Man bedenke: so sieht in Curacao eine gewöhnliche Bühnenhelferin aus - Alter Schwede!

Gerade erst vor ein paar Wochen waren wir zu Gast in Curacao, und ich muss wirklich sagen, dass unsere Shows und das Publikum dort so viel Spaß gemacht haben, dass wir am liebsten noch weiter gemacht hätten. Die Menschen dort sind einfach wundervoll, und das meine ich sowohl vom Äußerlichen, als auch vom Innerlichen.

Mitten im Stück von "Le Freak" fiel mir eine Gruppe von Leuten auf, die umgeben von 30 000 Zuschauern plötzlich alle die gleichen Tanzbewegungen machten. Das gefiel mir so gut, dass ich sofort die Sicherheitsleute anwies, diese Gruppe zum Finale von "Good Times" zusammen auf die Bühne zu holen

Am Schluss standen tatsächlich so viele Leute neben uns, dass sie die Bühne fast zum Einsturz brachten.

 


NILE RODGERS & CHIC :: "Good Times" LIVE in Curacao 17.05.2012

 


Wir gingen ab


Mitten im Stück von "Le Freak" fiel mir eine Gruppe von Leuten auf, die umgeben von 30 000 Zuschauern plötzlich alle die gleichen Tanzbewegungen machten


Carl Carter erster Auftritt mit CHIC am Bass - Hier hämmert er gerade die Bassline von "Good Times" runter, während ich eine kleine Einlage zu "Rapper's Delight" gebe


Rena, meine beste Freundin in Curacao. Sie brachte mich zum Arzt, als ich das erste Mal die Insel besuchte, und später entdeckte ich sie im Publikum


Mein linkes Auge war sehr geschwollen - das war am selben Abend, an dem Donna Summer verstarb, und da fielen bei mir einige Tränen


Das pure Funk-Feeling in Curacao


Hier spiele ich das Intro von "Le Freak"


Folami im Vordergrund, ich und Kim sind im Hintergrund auf der LED-Leinwand

 


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CHIC ist auf der Platte drauf

31. Mai 2012


CHIC ist keine Cover Band. Jeder einzelne Song in unserem Set ist von mir selbst eingespielt

CHIC ist keine Cover Band. Auf allen unseren Alben kann man genau nachlesen, dass jeder einzelne Song, den wir in unserem Set spielen, von einem Bandmitglied der CHIC Organization geschrieben wurde. Bei jeder Studiosession, die ich bisher erlebt habe, entsteht immer wieder dieser typische Kameradschaftsgeist. Wir fühlen uns dann immer als ein großes Ganzes.

Im Laufe meiner Karriere hatte ich stets das Vergnügen mit einer Reihe von großartigen Künstlern zusammenzuarbeiten und sie musikalisch zu unterstützen. Zieht euch zum Beispiel mal meinen Drummer Ralph Rolle beim Song von David Bowie's Hit-Single "Let's Dance" rein. Auf der Original-Platte sind aber alle Bandmitglieder von CHIC drauf.

 


NILE RODGERS & CHIC :: "Let's Dance" LIVE in Curacao 17.05.2012

 


CHIC in Curacao


Die Show war restlos AUSVERKAUFT


Curacao


Gute Nacht in Curacao

 


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Eine Erfahrung, die mein Leben verändert!

29. Mai 2012


Das Treffen mit Producer-Legende Giorgio Moroder auf dem IMS war für mich etwas ganz Besonderes

Die ganze letzte Woche verbrachte ich auf Ibiza beim International Music Summit - für mich war diese Woche wirklich eines der schönsten Erlebnisse seit langer Zeit. Das IMS ist eine Konferenz, an dem verschiedene Musiker aus dem Bereich Dance Music teilnehmen. Seit ich meine allererste Dance-Platte produziert habe, nahm mein Leben einen wahrhaft wundervollen Verlauf. Das heißt natürlich nicht, dass alles reibungslos verlief - ihr könnt mir glauben, dass ich schon einige Tragödien hinter mir habe, aber so ist eben das Leben, und wie wir alle wissen, beinhaltet das Leben keine Garantie zum perfekten Glück.

Musik spielt eine extrem wichtige Rolle in meinem Leben. Für mich kann es gar nichts anderes geben. An bestimmten Tagen kann eine Studio-Session plötzlich zu solchen Erlebnissen wie bei Adam Lambert's "Shady" führen. Dieser Song ist auf seinem neuen Album "Trespassing", welches gerade erst auf Platz 1 der US Billboard Charts eingestiegen ist. Aber selbst so eine Konferenz wie das IMS kann eine Erfahrung sein, die mein Leben unheimlich verändert!

 


Das IMS ist eine Konferenz, an dem verschiedene Musiker aus dem Bereich Dance Music zusammenkommen


Die erste Formation der CHIC Org, von denen bereits vier, der fünf Jung verstorben sind - das gehört zu den Tragösien meines Lebens


Adam Lambert's neues Album Trespassing stieg gerade erst auf Platz 1 der US-Billboard Charts ein


Ich traf Scarlett Etienne auf dem IMS und sie versprach, mit uns am 13. Juli in Montreux aufzutreten


Nach Jahren traf ich mich mal wieder mit dem legendären Francois Kevorkian auf dem IMS


DJ Diplo, Paul Oakenfold, ich und Arthur Baker zusammen auf dem IMS


Nur eines der zahlreichen Interviews, die ich auf dem IMS gegeben habe, auch eine komplett neue Erfahrung in meinem Leben


Die Kunstgallerie in der Lobby des Ibiza Grand Hotels


Eines der Bilder in dieser Gallerie


Noch ein Bild aus dieser Gallerie


Bei meinem Vortrag auf dem IMS platzte der Raum aus allen Nähten und man konnte regelrecht spüren, weclhen enormen Einfluss meine Rede auf das Leben der Zuhörer hatte

 


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Ich liebe es auf Festivals zu spielen


Kurz nachdem ich gestern Abend nach Hause kam, schaute ich meine neusten Tweets an und entdeckte den folgenden Artikel im Guardian Newspaper. Wirklich interessant, wie ich finde. Viele Leute, die meine Memoiren "Le Freak" noch nicht gelesen haben, kennen sicherlich noch gar nicht die Geschichte, wie ich damals auf einem Festival mit einem Heinecken Bier aus einem Papp-Becher gegen mein Lampenfieber ankämpfte.

Deswegen veröffentliche ich heute zum ersten Mal einen Auszug aus einem Zeitungsartikel, schließlich spielen wir in diesem Jahr auf so vielen Festivals wie noch nie zuvor, seit Gründung der CHIC Organization durch ´Nard und mich. ICH LIEBE ES AUF FESTIVALS ZU SPIELEN!


Nachgefragt: Nile Rodgers von CHIC
Über die Disco Legende und seine Kindheit in der Hippy-Zeit, über CHIC´s ersten Auftritt bei einem Festival und über den Auftritt mit Johnny Marr in Manchester

Interview von Louis Pattison
The Guardian, Freitag, 25. Mai 2012


Was erwartet uns bei den CHIC Shows in diesem Sommer?

Wir haben viele neue Songs in unser Set eingebaut. Auf jeden Fall wird´s ein Medley von Duran Duran's Wild Boys und Original Sin von INXS geben, beides Songs, die ich damals in den 80ern produziert habe.

Also können wir uns auf ein Set vollgespickt mit Hits gefasst machen?

Natürlich, wie immer! Schon bei unserer zweiten Tour im Jahre 1979 hatten wir Songs in unserem Programm, von denen allein 10 in den Top Ten der Charts vertreten waren, hinzu kamen natürlich noch Songs von Sister Sledge. Bei den nächsten Shows werden wir auch viele lustige Jazz-Sessions einbauen, aber wir schauen mal wie´s passt, schließlich gibt es so viel, was wir gerne spielen wollen und die Leute von uns gerne hören wollen, da werden 80 Minuten ganz schön knapp.

Wie sind deine Erinnerungen an CHIC´s ersten Auftritt bei einem Festival? Wahrscheinlich ein gewaltiger Unterschied zu euren Auftritten in New Yorker Clubs, in denen ihr zuvor immer aufgetreten seid.

Klar, ich erinnere mich noch gut daran. Unser zweiter Auftritt überhaupt fand gleich auf einem Festival statt. Unseren allersersten Auftritt hatten wir damals in einem Club namens Casanova in Atlantic City, und schon die nächste Show fand direkt im Anschluß im Oakland Stadium statt, vor 70 000 Menschen. Ich war verdammt nervös. Vor der Show musste ich erstmal ein Bier trinken, um mich etwas zu beruhigen.

Hat´s funktioniert?

Das funktionierte fantastisch. Und es blieb bei weitem nicht nur bei einem Bier an diesem Abend!

Wie man merkt, machen dir Festivals richtig Spaß?

Das Besondere daran ist der direkte Draht zum Publikum. Es gibt einfach nichts Schöneres, als vor einer riesigen Menge von Leuten zu spielen und zu spüren, wie sie alle auf der selben Wellenlänge mit unserer Musik liegen. Leider haben die Amerikaner so ein bißchen ihre Festival-Mentalität verloren. Ich stelle immer wieder fest, dass die Leute bei uns teilweise direkt nach, oder noch während der Show bereits ihre Sachen packen und sich auf den Heimweg machen. In vielen anderen Ländern dagegen verbinden die Leute ein Festival mit einem gemeinsamen Piknic unter freiem Himmel. Und das entspricht genau meinem Geschmack. Ich meine, ich stamme noch aus der Hippy-Zeit. Alle sind damals gemeinsam draußen gewesen. Ich war sogar eine Zeit lang obdachlos und kenne das Gefühl unter freiem Himmel zu leben. Mit vielen Menschen zusammen an einem Ort zu sein war für mich schon immer das Schönste.

Im vergangenen Jahr bist du beim Warehouse Project in Manchester aufgetreten...

Mann, das war einfach der Hammer. Traumhaft. Einige Leute machten sogar Stagediving, und das gab´s bei CHIC Shows echt noch nie. Ich glaube soviele heiße Mädels wie an diesem Abend, hatte ich zuvor noch nie in Manchester gesehen. Wir spielten extra ein paar unbekannte Songs, denn die Location war allein schon ziemlich Underground. Also entschlossen wir uns einen Song namens "Soup for One" zu spielen, und siehe da: das ganze Publikum kannte den Song in und auswendig. Unfassbar! Als dann noch Johnny Marr auf die Bühne kam und bei Le Freak mitspielte, brach der Laden fast auseinander. Wusstest du, dass er seinen Sohn extra nach mir benannt hat? Er heißt Nile Marr und ist auch Gitarrist. Das hat er mir erst kurz vor unserem Auftritt verraten, und ich war natürlich echt baff.

Gibt es Festivals in Großbritannien, auf die du dich besonders freust?

Also eines davon ist ganz sicher Rock Ness. Jeder in Amerika kennt natürlich die ganzen Mysterien, die sich um die Gegend von Loch Ness herum abspielen.

Beim Parklife Weekender in Manchester seid ihr auf jeden Fall auch wieder dabei – gibt´s dann den nächsten Auftritt zusammen mit Johnny?

Das wär cool. Mit Johnny hab ich mich gerade erst unterhalten, weil er eine schöne Gitarre hat, die ich unbedingt haben möchte. Mal sehen, vielleicht bringt er sie ja zum Parklife mit und spielt mit uns zusammen. Gar keine schlechte Idee. Ich werd ihn gleich nach dem Interview mal anrufen.

Chic spielt beim Lovebox, Rock Ness, Vintage Festival, auf dem Parklife Weekender, Camp Bestival und beim Magic Loungeabout

Hier könnt ihr den Original-Bericht lesen:
http://www.guardian.co.uk/music/2012/may/26/nile-rodgers-chic-festivals-guide-2012?INTCMP=SRCH

 


Das Publikum aus der Sicht des DJ´s


Ein Video-Clip von unserem Auftritt neulich in Curacao


Unsere Musik bringt die Leute zum Tanzen!


Ich und Seal


Ich liebe es auf Festivals zu spielen

 


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Glückwunsch Adam Lambert!


Nach einer Woche auf Ibiza geht´s heute wieder zurück Richtung Heimat. Was ich hier in der vergangenen Woche so alles erlebt habe, erzähle ich euch im morgigen Blog, bis dahin möchte ich erstmal Adam Lambert gratulieren, dessen Album zum ersten Mal auf Nummer 1 der Billboard Charts eingestiegen ist.

Den Song "Shady" hatte ich mit ihm zusammen eingespielt und wir hatten eine Menge Spaß im Studio. Unten könnt ihr euch nochmal ein paar Videos von unserer gemeinsamen Session anschauen.

So kann´s weitergehen...Glückwunsch Adam Lambert!


 


NRP trifft auf RCA & MTV bevor wir uns "SHADY" anhörten


Hier höre ich zum ersten Mal den Refrain von "SHADY" - Ich fange immer zuerst mit dem Refrain an


Hier diskutieren wir die Song-Struktur von "SHADY"


Hier höre ich das Intro von "SHADY" zum ersten Mal


An dieser Stelle hatte ich fast 20 unterschiedliche Versionen von "SHADY" eingespielt, und danach wurde einfach drauf los gerockt


Hier erkläre ich Adam, weshalb ich ihm zunächst meine Vorstellungen vorspiele, und mir danach seine Meinung dazu anhöre


Hier spiele ich verschiedene Versionen zu Sam Sparro's Übergang ein


Hier war der Song bereits im Kasten und ich spielte einfach parallel dazu einen Akustik-Part, den sie im Hintergrund ein- und ausblenden konnten


Adam erläutert seine Ideen


Das hier ist nur eine von 20 verschiedenen Versionen, die wir für diese Stelle des Songs vorgesehen hatten


Wow.. das ist echt heftig...


Ha ha!

 

 


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The Baddest Little Boogie In The Land


Ibiza ist einfach Party-Feeling pur

Ibiza ist einfach Party-Feeling pur. Ich hab hier soviel Spaß wie schon lange nicht mehr - und das wohlgemerkt ohne Drogen - obwohl ich mir gerade seit langer Zeit mal wieder Pulp Fiction angeschaut habe. Der Film beginnt mit dem Song "Jungle Boogie" von Kool & the Gang und die ersten Szenen des Films gingen mir einfach nicht aus dem Kopf. Plötzlich klingelte das Telefon, und siehe da: Robert "Kool" Bell war am Apparat. Leider war die Verbindung ziemlich mies, so dass ich ihn kaum verstehen konnte, aber ich bin mir sicher, er ruft später nochmal an.

Klar, dass mir danach für den Rest des Tages, an dem ich ein Interview nach dem anderen geben musste, immer wieder Songs von Kool & the Gang durch den Kopf gingen. Alle Journalisten befragten mich natürlich zu meiner Arbeit - obwohl ich ihnen jede Frage zu jedem einzelnen Song von mir beantwortete, lief bei mir ständig ein "Kool" Song im Hinterkopf. "Jungle Boogie", "Hollywood Swinging," "Celebrate", "Who's Gonna Take the Weight", "Get Down on It", "Ooh La, La, La (Let's Go Dancin')", "Funky Stuff", "Open Sesame", "Ladies' Night", und natürlich "Spirit of the Boogie". Gerade jetzt, beim Schreiben meines heutigen Blogs, singe ich wieder "Feel the Spirit, of the Boogie Band, It's the Baddest Little Boogie in the Land."

 


Pulp Fiction


 


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F*** Me I'm Famous


Diplo und ich auf der F*** Me I'm Famous Aufwärm-Party

Gestern Abend war ich auf der Aufwärm-Party von F*** Me I'm Famous in Dalt Vila auf Ibiza. Es war richtig geil. Auf der Party gab´s Live-Sets von Goldfish, gefolgt von DJ´s wie David Guetta, Paul Oakenfold, Diplo und Minx.

Als ich damals anfing meine Memoiren zu schreiben, riet mir mein privater Autoren-Trainer zu allererst auf Folgendes zu achten: "Versuche in Bildern zu erzählen". Deshalb zeige ich euch heute einfach ein paar Bilder von der gestrigen Aufwärm-Party namens F*** Me I'm Famous.

 


Goldfish


Paul Oakenfold, David Guetta, Diplo und Minx


DJ-Legende Paul Oakenfold und ich hinter dem DJ-Pult


David Guetta signiert meine Ersatz-Fender


Carl Cox und Arthur Baker signieren eine meiner Fender Ersatz-Gitarren


Der DJ-Pult aus meiner Sicht


Die Menge geht ab


Party-People aus der Sicht des DJs


Die nächste Generation von CHIC Fans - Das Mädel links sagte zu mir "Mein Vater liegt Ihr Buch!"


Solche Haare sind einfach geil


Paul Oakenfold signiert meine Fender Ersatz-Gitarre


So sah´s in Dalt Vila gestern Abend aus - die Event-Location der F*** Me I'm Famous Aufwärm-Party

 


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Zwischen hier und zu Hause


Als ich nach Hause kam, schoss ich noch schnell ein Foto und bemerkte die wunderschönen Palmen hinter mir

"Runnin' runnin' and runnin' running'" waren die Zeilen aus einem Song, der mir zu Beginn meines morgendlichen Spaziergangs ständig durch den Kopf ging. Ihr kennt diesen Song sicherlich, es ist das Intro aus "Let's Get It Started" von den Black Eyed Peas - und der Song passte genau zu einem perfekten Start in den Tag. Obwohl ich hier meilenweit von zu Hause entfernt bin, gibt es hier lustigerweise viele Gemeinsamkeiten zu meinem gewöhnlichen Alltag. Wenn ich morgens aufstehe und einen Blick aus dem Fenster meines Schlafzimmers werfe, sehe ich zuerst eine Menge Boote im Hafen liegen - die sind hier zwar um einiges größer, aber dennoch sieht´s bei mir zu Hause fast genauso aus.

Hier führt mein Spaziergang an einem Bootshafen vorbei - daheim laufe ich ebenfalls an einem Bootshafen vorbei. Die Leute hier sind durchweg freundlich - auffällig ist, dass die Leute hier wesentlich knapper bekleidet sind, als in meiner Gegend. Selbst die Leute, die hier nicht so knapp bekleidet sind, sind immer noch etwas stylisher gekleidet als bei mir zu Hause.

Ganz egal wo ich gerade bin, begleitet mich immer ein "innerer DJ" auf meinem Weg und lässt mir allemöglichen Songs durch den Kopf gehen. Ich benutze niemals einen MP3-Player, weil ich den ganz einfach nicht brauche. Um ehrlich zu sein, mir geht ständig Musik durch den Kopf. Alle möglichen Dinge, die mir unterwegs begegnen, assoziiere ich immer mit einem passenden Song, der mir gerade dazu einfällt, oder den ich in diesem Moment dazu eigens komponiere. Heute fiel mein Spaziergang allerdings etwas kürzer aus, genauso wie die heutige Playlist meines "inneren DJ´s": "Let's Get It Started" von den Black Eyed Peas, "Walk This Way" von Run DMC, "Run On" von Moby, "Sailing" von Christopher Cross, und "Spring Affair" von Donna Summer.

Gerade über Donna musste ich in letzter Zeit viel nachdenken. Ich muss mich unbedingt mal wieder mit Giorgio Moroder treffen, schließlich ist er derjenige, der mir damals die Inspiration für meinen Gitarren-Part bei CHIC´s "I Want Your Love" lieferte - aber diese Geschichte erzähle ich euch ein anderes Mal.

Als ich nach Hause kam, schoss ich noch schnell ein Foto und bemerkte die wunderschönen Palmen hinter mir. Okay, ich glaube man sieht deutlich den Unterschied zwischen hier und zu Hause.

 


Runnin' Runnin' And... Runnin' Runnin'


Wenn ich morgens aufstehe und einen Blick aus dem Fenster meines Schlafzimmers werfe, sehe ich zuerst eine Menge Boote im Hafen


Obwohl die Boote hier zwar um einiges größer sind, sieht´s bei mir zu Hause fast genauso aus


Hier führt mein Spaziergang an einem Bootshafen vorbei


Daheim führt mein Spaziergang ebenfalls an einem Bootshafen vorbei


Die Leute, die hier nicht so knapp bekleidet sind, sind immer noch etwas stylisher gekleidet als bei mir zu Hause


Ganz egal wo ich gerade bin, begleitet mich immer ein "innerer DJ" auf meinem Weg und lässt mir allemöglichen Songs durch den Kopf gehen


Okay, ich glaube man sieht deutlich den Unterschied zwischen hier und zu Hause

 


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Etwas zurückgeben


Viele Leute erinnern mich immer wieder daran, etwas behutsamer mit meinem Leben umzugehen, aber die Liebe zu meinem Job treibt mich immer weiter an!

In letzter Zeit erinnern mich viele Leute immer wieder daran, etwas behutsamer mit meinem Leben umzugehen. Ich weiß, dass sie sich alle Sorgen um mich machen - und besonders nach dem Vorfall im Krankenhaus am vergangenen Samstag baten mich viele meiner Freunde, diesen langen und anstregenden Trip nach Ibiza überhaupt erst gar nicht anzutreten. Deshalb versuche ich euch nun zu erklären, was mich immer wieder dazu antreibt, all das auf mich zu nehmen. Grund dafür ist ganz einfach die Liebe zu meinem Job. Als Musiker steht für mich das Publikum immer an erster Stelle, erst danach komme ich. Nur so kann ich den direkten Draht zu meinem Publikum und meinen Fans aufrechterhalten. So denke ich bereits seit Jahren und kann auch genau beschreiben, wie sich dieses Denken bei mir entwickelt hat. In meiner Jugend arbeitete ich auf einem kleinen Privat-Flugplatz für viele altbekannte Entertainer und konnte verfolgen, unter welchem ungeheueren Aufwand sie damals ihrer Arbeit nachgingen.

Versteht mich bitte nicht falsch, eure Sorgen liegen mir sehr am Herzen und ich will euch auf keinen Fall widersprechen, denn ihr habt sicherlich absolut Recht - eines Tages werde ich´s wohl selbst kapieren. Aber das was ich tue, mache ich keinesfalls vollkommen unbekümmert. Sobald ich das Gefühl habe, meine Aufgaben nicht erfüllen zu können, lasse ich´s lieber sein, aber trotzdem versuche ich jede, auch nur geringste Möglichkeit zu nutzen, meinen Job durchzuziehen. Bei mir gibt´s kein "was wäre, wenn" oder "ja, aber". Letzten Samstag lag ich im Krankenhaus, erholte mich danach kurz, so dass ich am Tag darauf schon wieder bereitstand für die nächste Aufgabe.

Jetzt bin ich gerade auf Ibiza. Hätte ich den Weg hierher nicht angetreten, könnte ich zwar in aller Ruhe ausschlafen. Andererseits wäre ich aber auch nicht meinem guten, alten Freund Chris Cornell begegnet, der zu meiner Überraschung ebenfalls in diesem Jahr auf dem Montreux Jazz Festival auftreten wird und sogar mit uns zusammen singen will. Das ist echt der Wahnsinn! Und außerdem wäre ich auch nicht auf dem diesjährigen "Ibiza International Music Summit", auf dem ich meine wertvollen Erfahrungen austauschen kann.

Ich erwarte nicht, dass jeder meine Musik mag, aber ich erwarte, dass jedem klar ist, dass Musik für mich alles bedeutet. Musik ist für mich wie ein Geschenk, an dem ich mich noch den Rest meines Lebens erfreuen will. Und meiner Ansicht nach kann man Musik nur dann vollkommen ausleben, wenn man sie mit anderen teilt und etwas zurückgeben kann.

 


Gast-Redner Nile Rodgers / Ibiza 2012

 


Bei mir steht das Publikum immer an erster Stelle


In meiner Jugend arbeitete ich auf einem kleinen Privat-Flugplatz für viele altbekannte Entertainer und konnte verfolgen, unter welchem ungeheueren Aufwand sie damals arbeiteten


Dean Martin, Frank Sinatra und sein Christina II Lear Jet, den ich damals öfters gereinigt hatte


Das was ich tue, mache ich keinesfalls unbekümmert. Sobald ich das Gefühl habe, meine Aufgaben nicht erfüllen zu können, lasse ich´s lieber sein, aber trotzdem versuche ich jede, auch nur kleinste Möglichkeit zu nutzen, einen guten Job abzugeben


Now I'm in Ibiza


Hätte ich den Weg hierher nicht angetreten, könnte ich zwar in aller Ruhe ausschlafen


Andererseits wäre ich aber auch nicht meinem guten, alten Freund Chris Cornell begegnet, der zu meiner Überraschung ebenfalls in diesem Jahr auf dem Montreux Jazz Festival auftreten wird und sogar mit uns zusammen singen will


Und ich wäre nicht auf dem diesjährigen Ibiza International Music Summit. Hier kann ich mit vielen anderen meine Erfahrungen teilen


Ich erwarte nicht, dass jeder meine Musik mag


Aber ich erwarte, dass jeder weiß, dass Musik für mich alles bedeutet


Meiner Ansicht nach kann man Musik nur dann vollkommen ausleben, wenn man sie mit anderen teilt und etwas zurückgeben kann

 


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