Tuesday, September 25, 2018

Unterwegs auf Planet C

Etwas zurückgeben


Viele Leute erinnern mich immer wieder daran, etwas behutsamer mit meinem Leben umzugehen, aber die Liebe zu meinem Job treibt mich immer weiter an!

In letzter Zeit erinnern mich viele Leute immer wieder daran, etwas behutsamer mit meinem Leben umzugehen. Ich weiß, dass sie sich alle Sorgen um mich machen - und besonders nach dem Vorfall im Krankenhaus am vergangenen Samstag baten mich viele meiner Freunde, diesen langen und anstregenden Trip nach Ibiza überhaupt erst gar nicht anzutreten. Deshalb versuche ich euch nun zu erklären, was mich immer wieder dazu antreibt, all das auf mich zu nehmen. Grund dafür ist ganz einfach die Liebe zu meinem Job. Als Musiker steht für mich das Publikum immer an erster Stelle, erst danach komme ich. Nur so kann ich den direkten Draht zu meinem Publikum und meinen Fans aufrechterhalten. So denke ich bereits seit Jahren und kann auch genau beschreiben, wie sich dieses Denken bei mir entwickelt hat. In meiner Jugend arbeitete ich auf einem kleinen Privat-Flugplatz für viele altbekannte Entertainer und konnte verfolgen, unter welchem ungeheueren Aufwand sie damals ihrer Arbeit nachgingen.

Versteht mich bitte nicht falsch, eure Sorgen liegen mir sehr am Herzen und ich will euch auf keinen Fall widersprechen, denn ihr habt sicherlich absolut Recht - eines Tages werde ich´s wohl selbst kapieren. Aber das was ich tue, mache ich keinesfalls vollkommen unbekümmert. Sobald ich das Gefühl habe, meine Aufgaben nicht erfüllen zu können, lasse ich´s lieber sein, aber trotzdem versuche ich jede, auch nur geringste Möglichkeit zu nutzen, meinen Job durchzuziehen. Bei mir gibt´s kein "was wäre, wenn" oder "ja, aber". Letzten Samstag lag ich im Krankenhaus, erholte mich danach kurz, so dass ich am Tag darauf schon wieder bereitstand für die nächste Aufgabe.

Jetzt bin ich gerade auf Ibiza. Hätte ich den Weg hierher nicht angetreten, könnte ich zwar in aller Ruhe ausschlafen. Andererseits wäre ich aber auch nicht meinem guten, alten Freund Chris Cornell begegnet, der zu meiner Überraschung ebenfalls in diesem Jahr auf dem Montreux Jazz Festival auftreten wird und sogar mit uns zusammen singen will. Das ist echt der Wahnsinn! Und außerdem wäre ich auch nicht auf dem diesjährigen "Ibiza International Music Summit", auf dem ich meine wertvollen Erfahrungen austauschen kann.

Ich erwarte nicht, dass jeder meine Musik mag, aber ich erwarte, dass jedem klar ist, dass Musik für mich alles bedeutet. Musik ist für mich wie ein Geschenk, an dem ich mich noch den Rest meines Lebens erfreuen will. Und meiner Ansicht nach kann man Musik nur dann vollkommen ausleben, wenn man sie mit anderen teilt und etwas zurückgeben kann.

 


Gast-Redner Nile Rodgers / Ibiza 2012

 


Bei mir steht das Publikum immer an erster Stelle


In meiner Jugend arbeitete ich auf einem kleinen Privat-Flugplatz für viele altbekannte Entertainer und konnte verfolgen, unter welchem ungeheueren Aufwand sie damals arbeiteten


Dean Martin, Frank Sinatra und sein Christina II Lear Jet, den ich damals öfters gereinigt hatte


Das was ich tue, mache ich keinesfalls unbekümmert. Sobald ich das Gefühl habe, meine Aufgaben nicht erfüllen zu können, lasse ich´s lieber sein, aber trotzdem versuche ich jede, auch nur kleinste Möglichkeit zu nutzen, einen guten Job abzugeben


Now I'm in Ibiza


Hätte ich den Weg hierher nicht angetreten, könnte ich zwar in aller Ruhe ausschlafen


Andererseits wäre ich aber auch nicht meinem guten, alten Freund Chris Cornell begegnet, der zu meiner Überraschung ebenfalls in diesem Jahr auf dem Montreux Jazz Festival auftreten wird und sogar mit uns zusammen singen will


Und ich wäre nicht auf dem diesjährigen Ibiza International Music Summit. Hier kann ich mit vielen anderen meine Erfahrungen teilen


Ich erwarte nicht, dass jeder meine Musik mag


Aber ich erwarte, dass jeder weiß, dass Musik für mich alles bedeutet


Meiner Ansicht nach kann man Musik nur dann vollkommen ausleben, wenn man sie mit anderen teilt und etwas zurückgeben kann

 


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Ibiza Wonderland


Ibiza Wonderland

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Madrid bin ich jetzt bereits auf dem Weg nach Ibiza. Mehr Infos aus "Ibiza Wonderland" gibt´s morgen.

 

 


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Robin Gibb und ich unterhielten uns über Michael Jackson's Tod


Es war wirklich grauenhaft am Samstagabend im Krankenhaus

Nach dem furchtbaren Erlebnis am Samstag im Krankenhaus blieb ich gestern erstmal den ganzen Tag lang im Bett liegen. Ich nutzte den Tag, um mich langsam wieder zu erholen und einen neuen Tag zu genießen. So schaute ich mir nochmal sämtliche Videos von unseren letzten Auftritten an und ging fest davon aus, dass an diesem Tag nichts Besonderes passieren wird. Dann erhielt ich plötzlich einen Anruf, bei dem ich erfuhr, dass Robin Gibb von den Bee Gees verstorben war und der Journalist am anderen Ende der Leitung wollte von mir ein paar kurze Worte dazu. Ich lehnte dankend ab, denn mit Robin traf ich zum letzten Mal, als wir damals eine Live-Sendung der BBC anlässlich des Todes von Michael Jackson gemeinsam moderierten. Gemessen an dem, was ich gerade eine Nacht zuvor durchgemacht hatte, war dies einfach nicht der passende Augenblick, um dazu in irgendeiner Weise Stellung zu beziehen.

Robin's Tod kam dennoch nicht besonders überraschend für mich, denn er litt schon jahrelang an einem schwerem Krebsleiden. Im Laufe unserer Karriere arbeiteten wir zwar nie zusammen, hatten allerdings enormen Respekt füreinander, seit dem Tag im Jahre 1978, als wir uns bei einer Preisverleihung für Songwriter begegnet waren. (Tut mir leid, ich kann mich leider nicht mehr genau erinnern, um welche Veranstaltung es damals ging).

Mein damaliger Partner Bernard Edwards und ich erhielten an diesem Abend dutzende Auszeichnungen für unsere Songs "Dance, Dance, Dance", "Everybody Dance", "Le Freak", "I Want Your Love", "He's The Greatest Dancer", und "We Are Family". Während einer Pause stießen wir auf die Bee Gees, als sie und wir uns gerade etwas frisch machten, aber sie hatten keine Ahnung, wer wir waren. So standen wir einfach nur da und verfolgten im Hintergrund ihre Gespräche. Ich erinnere mich noch genau wie Robin auf einmal sagte "Wie schaffen es diese Jungs nur so viele Hits in nur einem Jahr rauszubringen?".

Als wir für einen kurzen Moment nicht auf Sendung waren, musste ich ihn zum Spaß nochmal daran erinnern, an jenem Tag, als ich mich mit Robin Gibb Michael Jackson's Tod unterhielt.

 


Ein Video-Clip von unserem letzten Auftritt in Curacao


Ein Video-Clip eines unserer letzten Auftritte


Ein Video-Clip eines unserer letzten Auftritte


Ein Video-Clip eines unserer letzten Auftritt in Texas


Ein Journalist rief mich an und teilte mir mit, dass Robin Gibb verstorben war


Während einer Pause stießen wir auf die Bee Gees, als sie und wir uns kurz etwas frisch machten, aber sie hatten keine Ahnung, wer wir waren


Am selben Tag, an dem wir die Bee Gees trafen, erhielten mein damaliger Partner Bernard Edwards und ich erhielten an diesem Abend dutzende Auszeichnungen


Am Tag von Michael Jackson´s Tod sprach ich mit Robin Gibb, als wir nicht mehr auf Sendung waren


Am Todestag von Michaeljackson sprach ich mit Robin Gibb


Dieses Foto mit Michael Jackson auf einem Sprungbrett wurde im selben Jahr aufgenommen, als ich ihm zum ersten Mal begegnet bin


Ich hatte zwar nie die Ehre mit Robin zusammenzuarbeiten, aber dafür war ich mit den Jackson 5 im Jahre ´73 auf Tour und spielte auf Michael´s HIStory Album


 


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"Ich werde sterben"


Das Publikum in Curaçao war fantastisch - Der Auftritt war allerdings ziemlich hart für mich, da ich gesundheitlich nicht ganz fit war, und der Schmerz über Donna Summer´s Tod immer noch tief saß

In den vergangegen Tagen habe ich soviel geschlafen wie schon lange nicht mehr. Der Grund darin lag, dass es mir schon seit einiger Zeit gesundheitlich nicht gerade gut ging und ich dennoch meine Kräfte für eine lange Reise und ein paar anstehende Konzerte schonen musste. Obwohl ich ausgiebig Schlaf und Zeit zur Erholung hatte, fühlte ich mich zunehmend schlechter. Auf der Heimfahrt vom Flughafen ging´s mir dann plötzlich so schlecht, dass ich beinahe dachte "Ich werde sterben". Ich versuchte positiv zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass alles gut laufen wird - aber der Gedanke "Ich werde sterben" blieb ständig in meinem Hinterkopf.

Als ich endlich zu Hause ankam, ging´s mir richtig dreckig. Mein Puls war auf 180, ich bekam kaum noch Luft, und hatte zudem fast 40 Grad Fieber. Meine Haushälterin fuhr mich sofort ins nächstgelegene Krankenhaus. Auf dem Weg in die Notaufnahme verschlechterte sich mein Zustand sogar noch dramatischer. Ich verlor fast das Bewußtsein, konnte kaum noch laufen, stand kurz vorm Zusammenbruch und war total blass im Gesicht. In diesem Augenblick rief ich mir immer wieder ins Gedächtnis "Ich überlebe das - ich schaffe das".

Die Ärzte checkten mich sorgfältig durch, denn mein Zustand bereitete ihnen ernsthaft Sorgen, besonders mein schwaches Herz. Sie untersuchten meinen Körper auf mögliche Symptome für ein Blutgerinnsel, was eventuell mit meinen vielen Flugreisen in den letzten Tagen zu tun haben könnte. Als sie mir das als mögliche Ursache mitteilten, musste ich sofort an Heavy D denken, der vor einigen Wochen genau daran verstorben war. Anschließend verabreichten sie mir alle möglichen Medikamente, um meinen Zustand wieder zu stabilisieren - und der Glaube an "Ich werde das überleben - ich schaffe das" kam Stück für Stück wieder zurück.

Nachdem man mich stundenlang untersucht hatte, besuchten mich die Ärzte schließlich in meinem Behandlungszimmer und sagten "Herr Rodgers, Ihr Gesundheitszustand war ziemlich am Boden und Ihr Körper hat im Prinzip genau das gemacht, was er in solch einer Situation eben tut - nämlich Abwehrkräfte aufbauen, um gegen die Infektion anzukämpfen". Gegen Mitternacht entließ man mich schließlich aus dem Krankenhaus und ich musste nochmal zurückblickend an die zwei unterschiedlichen Gefühlswelten dieses furchtbaren Tages denken - "Ich überlebe das - ich schaffe das" und "Ich werde sterben"

 


Gemeinsame Abschlußrunde am Schluß unserer Show in Curaçao. Das war der erste von 2 Auftritten, den wir an diesem Wochenende hatten, und beide Shows lagen tausende Kilometer voneinander entfernt.


Wir spielten am nächsten Tag schon in Richardson/Texas und reisten dafür extra tausende von Kilometern ohne Direktflüge von der einen zur anderen Show.


Bei unserem Auftritt in Texas gingen wir richtig ab


Meine Haushälterin fuhr mich sofort ins nächste Krankenhaus. Aber schon auf dem kurzen Weg in die Notaufnahme verschlechterte sich mein Zustand sogar noch dramatischer


Anschließend verabreichten sie mir alle möglichen Medikamente, um meinen Zustand wieder zu stabilisieren - und die Glaube an "Ich werde das überleben - ich schaffe das" kam Stück für Stück wieder zurück


Nachdem man mich stundenlang untersucht hatte, besuchten mich die Ärzte schließlich in meinem Behandlungszimmer und sagten "Herr Rodgers, Ihr Gesundheitszustand war ziemlich am Boden und Ihr Körper hat im Prinzip genau das gemacht, was er in solch einer Situation eben tut - nämlich Abwehrkräfte aufbauen, um gegen die Infektion anzukämpfen"


Sie beschlossen, mich gegen 11 Uhr abends wieder zu entlassen. Das Krankenhaus konnte ich aber erst gegen Mitternacht verlassen


Ich konzentriere mich, um diese Gedanken an das Sterben endlich aus meinem Kopf zu verbannen


Hier vertraue ich wieder an meinen Gedanken "Ich überlebe das - ich schaffe das" und meinte zur Krankenschwester, dass ich mich in zwei Tagen auf den Weg nach Ibiza machen werde

 


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Ich brauche einen Tag frei


So langsam nähere ich mich der 500. Ausgabe meines täglichen Blogs - und seitdem Whitney, Dick Clark, MCA, Chuck Brown, Duck Dunn, Donna Summer und viele andere bedeutende Persönlichkeiten aus der Musik-Szene verstorben sind, brauche ich einfach mal etwas Abstand, um klare Gedanken zu fassen. Am heutigen Tag werde ich deshalb in Ruhe nach Hause reisen, über vieles nachdenken, mich erholen und mich in Ruhe auf Ibiza vorbereiten.

Gestern feierte mein IT-Guru D seinen Geburtstag und er hat sich einen freien Abend mit seiner Familie redlich verdient. Für den heutigen Blog wird er bestimmt wieder eine funky Playlist reinstellen, so dass ich erstmal entspannt eine Runde weiterschlafen kann.

Morgen hab ich soviel interessante Neuigkeiten zu berichten, dass meine Blog-Family auf jeden Fall begeistert sein wird. So langsam habe ich euch alle wirklich ins Herz geschlossen und die Tatsache, dass ihr stets an meiner Seite seid, gibt mir ein gutes Gefühl, und mein gutes Gefühl sagt mir auch, dass ich heute mal einen Tag frei brauche.

 

 


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Ich liebe dich Donna


Dieses Jahr trete ich am 13. Juli beim Montreux Jazz Festival auf. Es war mein größter Wunsch, zusammen mit Donna Summer und vielen anderen grandiosen Künstlern aus dem Bereich Dance Music gemeinsam auf der Bühne zu stehen.

Die Nachricht, dass sie gestern verstarb, traf mich wie ein Schlag. Seitdem ich diese fantastische Stimme zum ersten Mal gehört habe, träumte ich davon, mit ihr zusammenzuarbeiten. Obwohl wir´s dutzende Male versucht hatten, schafften wir es leider nur ein einziges Mal gemeinsam aufzutreten.

Das Video, das ihr unten sehen könnt, hat leider einen sehr miserablen Sound - aber man kann deutlich ihre pure Freude und absolute Professionalität erkennen, als sie damals zusammen mit CHIC auf der Bühne stand.

Das Ganze war für ein Diana Ross Divas Special auf VH1, bei dem ich die musikalische Leitung übernahm. Wenn ich sehe, wieviel Spaß wir damals zusammen hatten, fehlen mir heute einfach nur die Worte.

Ich habe größten Respekt vor dir, Donna. Du wirst mir sehr fehlen, Donna. Und eines kann ich aus vollem Herzen sagen: Ich liebe dich Donna!

 


Probe für das Diva´s Special auf VH! aus dem Jahre 2000 - Donna Summer und CHIC

 

 


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Adam Lambert und Diana Ross?

17. Mai 2012 - Update von: @NileRodgers
Nach einem anstrengenden Reisetag, der schon morgens um 3 Uhr begann, bin ich endlich in Curacao angekommen und brauche jetzt erstmal etwas Erholung. Deshalb lasse ich den gestrigen Blog noch einen Tag länger online, damit diejenigen, die ihn gestern verpasst haben, auch noch ihre Kommentare zu der Geschichte mit dem Zeitungsbericht hinterlassen können.

 


Das Wohnzimmer in meinem NYC Apartment

Den gestrigen Abend verbrachte ich noch in meinen NYC Apartment - musste mich dann aber wieder auf den Weg zurück nach Connecticut machen, um dort am nächsten Morgen wieder ausgiebig spazieren zu gehen. Als ich durch die Grand Central Station zu meiner Regionalbahn lief, schnappte ich mir noch schnell eine der vielen Zeitungen, die sie dort überall kostenlos anbieten. Eigentlich lese ich gar keine richtigen Zeitungen, denn alle Nachrichten erfahre ich sonst immer über´s Internet.

Und siehe da: ist es nicht ein Zufall, dass ausgerechnet zwei interessante Stories in der einzigen Zeitung auftauchen, die ich jemals Bahnhof mitgenommen hatte?

Der erste Zeitungsbericht handelte von Adam Lambert´s neuem Album "Trespassing" - und in diesem Bericht wurde besonders der Song "Shady" hervorgehoben, an dem ich ja bekanntlich mitgearbeitet hatte. Eine Seite weiter stand ein Artikel über die neue DVD von Diana Ross, und in diesem Bericht ging´s besonders um den Song "I'm Coming Out", an dem ich ebenfalls gearbeitet hatte. Ich hab den Song nicht nur teilweise geschrieben, sondern auch arrangiert, co-produziert und den Gitarren-Part selbst eingespielt. Der Song erschien auf dem Album Diana, welches das meistverkaufte Album ihrer Karriere war.

Deshalb frage ich euch: "Gibt es wirklich einen Zufall, dass ausgerechnet diese zwei Songs hervorgehoben werden, und dass ausgerechnet auch noch beide Artikel über Adam Lambert und Diana Ross auf einer Seite erscheinen?

 


Auf dem Weg durch das Grand Central Terminal zu meiner Regionalbahn


Und siehe da: ist es nicht ein Zufall, dass ausgerechnet zwei interessante Stories in einzigen Zeitung auftauchen, die ich jemals Bahnhof mitgenommen hatte?


Der erste Zeitungsbericht handelte von Adam Lambert´s neuem Album "Trespassing" - und in diesem Bericht wurde besonders der Song "Shady" hervorgehoben, an dem ich ja bekanntlich mitgearbeitet hatte


Eine Seite weiter stand ein Artikel über die neue DVD von Diana Ross, und in diesem Bericht ging´s besonders um den Song "I'm Coming Out"


Diana - das meistverkaufte Album ihrer Karriere


Adam Lambert


und Diana Ross

 


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Besser geht´s nicht


Kurz bevor ich ein Promo-Video für ein anstehendes Festival aufnahm, entspannte ich mich nochmal ausgiebig in meinem chinesischen Bett

Kurz bevor ich ein Promo-Video für ein anstehendes Festival aufnahm, entspannte ich mich nochmal ausgiebig in meinem chinesischen Bett. Plötzlich erhielt ich einen Anruf von meinem Arzt und wußte sofort, dass es um die neusten Befunde meiner Krebsuntersuchung ging. Ich war guter Hoffnung, aber gleichzeitig auch auf schlechte Neuigkeiten gefasst. Voller Anspannung nahm ich den Hörer ab. Die Schwester am anderen Ende des Apparats sagte zu mir "Ihre neuen Blutwerte liegen nun vor und das Ergebnis ist so hervorragend, besser geht´s nicht"

Ich bedankte mich und legte nach dem Gespräch den Hörer auf. Urplötzlich, aus welchem Grund auch immer, musste ich an ein verrücktes Erlebnis denken. Vor einigen Monaten hatten wir einen Gast-Auftritt in der Schweiz und die Booking-Agentur teilte uns mit, dass wir uns auf schlechte Nachrichten gefasst machen sollten. Vor unserem Auftritt meinten sie zu uns, dass es wir es auf keinen Fall persönlich nehmen sollten, wenn bei unserer Show keiner aus dem Publikum tanzt, schließlich sei das Schweizer Party-Publikum eher zurückhaltend.

Daraufhin entgegnete ich den Leuten von der Booking-Agentur "Unsere Musik wird die Leute schon zum Tanzen bringen!".

In dem folgenden Video werdet ihr feststellen, dass die Soundqualität etwas schwankt, da mein Gitarren-Techniker mit der Kamera quer durch den Raum läuft. Aber ihr werdet auch feststellen, dass das ansonsten so zurückhaltende Schweizer Publikum tanzte was das Zeug hält - besser ging´s gar nicht

 


Vor unserem Auftritt meinten sie zu uns, dass es wir es auf keinen Fall persönlich nehmen sollten, wenn bei unserer Show keiner aus dem Publikum tanzt, schließlich sei das Schweizer Party-Publikum eher zurückhaltend

 


Unsere Musik bringt alle Leute zum Tanzen!


Unsere Musik bringt alle Leute zum Tanzen!


Unsere Musik bringt alle Leute zum Tanzen!


Unsere Musik bringt alle Leute zum Tanzen!


Unsere Musik bringt alle Leute zum Tanzen!

 


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Ein ganz normaler Spaziergang auf Planet C


Tägliche Spaziergänge gehören zum therapeutischen Teil meiner Krebsbehandlung

Tägliche Spaziergänge gehören zum therapeutischen Teil meiner Krebsbehandlung. Spaziergänge machen ja bekanntlich in vielerlei Hinsicht Sinn, aber für mich sind sie nicht nur eine gute Übung, um meinen Körper in Form zu halten - sie halten mich vor allem auch mental fit. Immer wenn ich unterwegs bin singe ich ständig Songs vor mich hin, lasse mich dabei von den allen möglichen Dingen um mich herum inspirieren und benötige dabei noch nicht mal einen MP3-Player. Wenn ihr mit mir mal unterwegs wärt, würdet ihr wissen, was ich meine.

Heute konnte ich es kaum erwarten, endlich wieder loszuziehen, so dass ich doch glatt mein Bandana für meine "Haare" zu Hause vergessen hatte, die ja bei mir fast wie ein Markenzeichen ist. Als ich mich auf den Weg machte, drehte ich mich nochmal kurz um und sang "Turn Around 5,4,3,2,1" von Flo Rida. Der Rythmus dieses Songs versetzte meinem Spaziergang schon mal ein ordentliches Tempo.

Gleich um die Ecke fiel mir ein Bambus Baum auf, den ich zuvor noch nicht gesehen hatte. Sofort begann ich instinktiv Shakira's "Hips Don't Lie - Bamboo" zu singen. Nach ein paar Metern erreichte ich den Saugatuck Harbor Yacht Club, als plötzlich ein Hase über die Straße lief. Da fiel mir sofort "Running Away" von Roy Ayers ein.

Während meiner Spaziergänge mache ich stets viele neue Bekanntschaften, und gleich die erste neue Bekanntschaft machte ich heute mit einem Hund. "1, 2, 3, and to the 4, Snoop Doggie Dog and Dr. Dre is at the door." Danach sang ich eine ganze Weile "Nuthin' but a 'G' Thang" - ging vorbei an einem neu erbauten Haus in meiner Straße - vorbei an unserer kleinen Privat-Brücke, und begegntete noch einem Fischer, der schon früh morgens beim Angeln war.

Ganze 10 Minuten lang sang ich diesen Song vor mich hin, bis ich wieder bei den Häusern aus meiner Nachbarschaft ankam. Das inspirierte mich gleich ein paar gute, alte House-Songs einzustimmen, wie zum Beispiel "Move Your Body," Pump Up The Jam," und "Can You Party" von Royal House, bis ich schließlich wieder bei mir zu Hause vor der Tür stand. Seht ihr, so sieht ein ganz normaler Spaziergang auf Planet C aus.

 


Heute konnte ich es kaum erwarten, endlich wieder loszuziehen, so dass ich doch glatt mein Bandana für meine "Haare" zu Hause vergessen hatte, die ja bei mir fast wie ein Markenzeichen ist


Als ich mich auf den Weg machte, drehte ich mich nochmal kurz um und sang "Turn Around 5,4,3,2,1" von Flo Rida


Sofort begann ich instinktiv Shakira's "Hips Don't Lie - Bamboo" zu singen


Plötzlich lief ein Hase über die Straße. Da fiel mir sofort "Running Away" von Roy Ayers ein


Die erste neue Bekanntschaft machte ich heute mit einem Hund


Ein neu erbautes Haus in unserer Straße


Unsere Saugatuck Island Brücke


Ein Fischer versucht schon früh morgens einen guten Fang zu machenA


Ein Haus, was ich schon hundert mal zuvor gesehen hatte, inspirierte meinen inneren DJ gleich, ein paar House-Tunes zu spielen


Noch ein Haus aus meiner Nachbarschaft, das mich zu weiteren House-Tunes inspirierte


Und noch ein Haus aus meiner Nachbarschaft, dass mich zu House-Music inspirierte


Endlich wieder zu Hause angekommen

 


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"Ist das nicht eine Wahnsinns-Mutter!"


Ich und meine Mutter - sie war damals 14 und ich gerade mal ein paar Monate alt

Heute ist Muttertag in Amerika. Zu meiner Mutter hatte ich schon seit jeher ein sehr enges Verhältnis, aber seit meiner Krebserkrankung kommunizieren wir sogar fast täglich miteinander. Vom Alter her liegen wir beide gar nicht so weit auseinander, schließlich war meine Mutter gerade mal 13 Jahre alt, als sie mit mir schwanger war. Ich war der erste von 5 Söhnen. Und gerade weil wir uns vom Alter her so ähnlich sind, haben wir auch sehr viele Dinge gemeinsam - sogar was unseren Humor betrifft.

Als ich damals 7 Jahre alt war, heiratete sie meinen Stiefvater Bobby. Sie waren einfach ein cooles, verrücktes Paar und behandelten mich eher wie einen Kumpel, anstatt wie ein Kind, was für mich wahrscheinlich ausschlaggebend war, in meinem Leben stets auf mich alleine gestellt zu sein. Heute als Erwachsener weiß ich das wirklich zu schätzen.

Meine Eltern sind echt die witzigsten Leute, die ich kenne. Bobby verstarb allerdings vor Kurzem. Vom Typ her war er ungefähr so witzig wie der Schauspieler Lenny Bruce und meine Mutter war genauso durchgedreht. Gerade eben erst rief sie mich an und bedankte sich für mein Geschenk zum Muttertag, und den Rest des Gesprächs haben dann einfach nur noch über dies und das gelacht.

Nach unserem Gespräch legte ich den Hörer auf und mir wurde mal wieder bewußt, wie sehr sie mir am Herzen liegt, welchen Respekt und welches Verständnis ich für sie empfinde. Sie ist einfach wunderbar, unkompliziert, intellektuell, verrückt und zugleich einzigartig - "Eine Wahnsinns-Mutter!".

 


Ein Bild von meiner Mutter aus der Hippie Zeit


Meine Tante Midge zusammen mit ihrem Bruder Bobby, kurz darauf meine Mutter heiratete, die übrigens dieses Foto aufnahm


Mein Stiefvater Bobby mit unserem Hund


Alle Jungs von Bev


Meine Mutter zusammen mit Chris Tucker am Set von Rush Hour 2


Bei der Beerdingung meines Stiefvaters Bobby führte meine Mutter damals die Trauerfeier an


Bobby's Trauerfeier, bei dem ihm vom Militär die letzte Ehre erwiesen wurde - Seine Asche ruht nun in einer Urne


Lionel Richie, meine Mutter (sie liebt diese Tigerfell-Mütze), und ich - einfach eine Wahnsinns-Mutter

 


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